Trägerübergreifende Supervisions- und Fortbildungsreihe

Professionelle Präsenz und innere Klarheit in herausfordernden Situationen  

Im pädagogischen Alltag entstehen immer wieder Situationen, die unübersichtlich, emotional fordernd oder belastend sind – und in denen nicht nur fachliches Wissen gefragt ist, sondern vor allem Klarheit und Selbststeuerung.
Häufig geht es dabei nicht nur um einzelne Fälle, sondern um die eigene innere Position: Wie reagiere ich unter Druck? Wodurch verliere ich Klarheit? Wie finde ich wieder in eine handlungsfähige Haltung zurück?

Diese Reihe verbindet Elemente der Supervision und der Fortbildung in einem kontinuierlichen Gruppenprozess.
Sie richtet sich an Fachkräfte, die ihre berufliche Handlungssicherheit stärken und ihre professionelle Präsenz weiterentwickeln möchten. 

Es werden konkrete Fälle aus dem beruflichen Alltag eingebracht, durch kurze fortbildungsrelevante Impulse ergänzt und gemeinsam unter einem klaren thematischen Fokus reflektiert.
So entsteht ein niedrigschwelliger und zugleich vertiefender Lern- und Reflexionsraum, der sowohl Fallarbeit als auch die Entwicklung professioneller Haltung ermöglicht. 

Die Teilnehmer:innen arbeiten nicht nur an einzelnen Situationen aus dem Arbeitsalltag, sondern entwickeln im Verlauf eine zunehmend verankerte innere Klarheit und Handlungssicherheit, die in den Berufsalltag übertragen werden kann.

Die traumasensible Perspektive bildet dabei einen möglichen fachlichen Bezugsrahmen und erweitert das Verständnis professioneller Präsenz im pädagogischen Alltag. Dieser Aspekt ist auch im Austausch mit Fachkolleg:innen als bedeutsame Ergänzung in den Blick geraten und kann die inhaltliche Ausrichtung weiterentwickeln.

Was ist mit professioneller Präsenz gemeint?

Professionelle Präsenz beschreibt die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen gleichzeitig innerlich klar, ansprechbar und handlungsfähig zu bleiben. Sie zeigt sich in einer bewussten Selbstwahrnehmung, der Regulation eigener Reaktionen und der Möglichkeit, auch unter Druck in Kontakt zu bleiben und Orientierung zu geben.

Was bedeutet traumasensibles Arbeiten?

Traumasensibles arbeiten richtet den Blick auf die Wirkung von Stress, Überforderung und möglichen Vorerfahrungen auf das Verhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es geht darum, verhalten im Kontext zu verstehen, Eskalationsdynamiken frühzeitig zu erkennen und so zu handeln, das Sicherheit, Stabilisierung und Entwicklung möglich bleiben - für die Adressat:innen ebenso wie für die Fachkräfte selbst.

Teilnahme & Rahmen

Die Supervisions- und Fortbildungsreihe findet als geschlossener Prozess über 6 Termine statt.
Die Teilnahme ist nur als Gesamtpaket buchbar.

Gesamtumfang: 6 Termine
Gruppengröße: 6 bis 8 Teilnehmende:

Teilnahme über den Träger / als Fortbildung 
Zeitrahmen: 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr (auch nach Absprache möglich)
Kosten390 € pro Person (für die gesamte Reihe)

Selbstzahler:innen / offene Gruppe am Abend 
Zeitrahmen17:30 Uhr bis 19:30 Uhr (nach Ansprache)
Kosten360 € pro Person (für die gesamte Reihe)

Titelbild (Ausschnitt): Dirk Beckedorf

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